Gründe für die Zulassung

Aufgrund des neuen Gesetzes zur Verbesserung der Eingliederungschancen am Arbeitsmarkt wurden sowohl im SGB III wir auch in der neuen AZAV seit 01.04.2012 diverse Änderungen vorgenommen, die auch Sie als Kunde getroffen haben.

Zahlreiche neue "Trägergruppen" müssen sich jetzt einer Zertifizierung/Zulassung nach AZAV unterziehen und sich mit diesem Thema beschäftigen.

Wir sind bereits seit dem 6. Oktober 2005 anerkannte Fachkundige Stelle durch die Bundesagentur für Arbeit und auch für die Zulassung von allen Trägern nach dem neuen Recht der Arbeitsförderung und der AZAV durch die DAkkS GmbH zugelassen. Sie finden in der CertEuropA GmbH einen Partner, der die Kompetenz, die Zertifizierung/Zulassung nach AZAV in den verschiedenen Bereichen der Arbeitsförderung durchzuführen, besitzt und Sie bei Umsetzung der neuen Forderungen gern begleitet.

Folgende Träger müssen eine Zertifizierung/Zulassung nach AZAV vorweisen und gehören bereits jetzt zu unserem Kundenkreis:

Träger mit dem Angebot von Maßnahmen zur Aktivierung und beruflichen Eingliederung (§ 45 Absatz 1 Satz 1 Nummer 1 bis 5 des SGB III)

  • Private Arbeitsvermittler mit ausschließlich erfolgsbezogener vergüteter Arbeitsvermittlung in versicherungspflichtige Beschäftigung (§ 45 Absatz 4 Satz 3 Nummer 2 des SGB III - PrAV)
  • Träger mit dem Angebot von Maßnahmen der Berufswahl und Berufsausbildung (Dritter Abschnitt des Dritten Kapitels des SGB III)
  • Träger mit dem Angebot von Maßnahmen der beruflichen Weiterbildung (Vierter Abschnitt des Dritten Kapitels des SGB III - FbW)
  • Träger mit dem Angebot von Transferleistungen (§§ 110 und 111 des SGB III)
  • Träger mit dem Angebot von Maßnahmen zur Teilhabe behinderter Menschen am Arbeitsleben (Siebter Abschnitt des Dritten Kapitels des SGB III – Reha-Maßnahmen)

Kurz einige Erläuterungen zu den neuen Bereichen der AZAV:

  • Reha-Spezifische Maßnahmen / Maßnahmen in besonderen Reha-Einrichtungen Reha-spezifische Maßnahmen sind solche, die auf die besonderen Bedürfnisse behinderter Menschen ausgerichtet sind, vgl. § 117 Absatz 1 Nummer 1 Buchstabe b SGB III neu. Dies können beispielsweise Maßnahmen der Berufsvorbereitung oder der Aus- und Weiterbildung sein.
  • Einrichtungen der beruflichen Rehabilitation sind beispielsweise Berufsbildungswerke, Berufsförderungswerke sowie vergleichbare Einrichtungen. Sie sind im § 35 SGB IX geregelt. Daneben können als Träger i. S. d. §§ 176, 21 SGB III neu auch die Integrationsfachdienste (§ 109 SGB IX) sowie die Werkstätten für behinderte Menschen (§ 136 SGB IX) auftreten.
  • für folgende Maßnahmen ist eine Trägerzulassung erst ab 01.01.2013 notwendig MPAV (Maßnahmen privater Arbeitsvermittler – bis 31.12.2012 reicht eine Gewerbeanmeldung aus)
  • für folgenden Maßnahmen sind weder eine Träger- noch eine Maßnahmezulassung notwendig AGH, Maßnahmen der Freien Förderung, Maßnahmen für Selbständige, MAG (Maßnahmen bei einem Arbeitgeber)

Eine Zulassung von Maßnahmen ist lediglich in den Bereich FbW und Aktivierung und Vermittlung (AVGS) seit 01.04.2012 notwendig. In allen anderen Bereichen werden die Maßnahmen weiterhin durch Vergabeverfahren an die Träger vermittelt.

Seit der Einführung der neuen AZAV haben wir bereits zahlreiche Träger-Zertifizierungen und Maßnahmenzulassungen erfolgreich abgeschlossen. Unsere Kundenbefragungen bestätigen weiterhin, dass wir angemessen, unbürokratisch und beispielgebend vorgehen.

Wir sind ein Zertifizierer mit großer Erfahrung, kompetenten und freundlichen Auditoren. Unsere Vorgehensweise ist konsequent, richtet sich nach den aktuell gültigen gesetzlichen Vorgaben und berücksichtigt dennoch Ihre individuellen Organisationsstrukturen in angemessener Weise.

Die CertEuropA GmbH steht von Anfang an für höchste Kompetenz im Bereich der AZAV. Individuelle Angebote, Schnelligkeit, schlanke Verfahren und deren ständige Optimierung stehen im Vordergrund.

Gern stehen wir Ihnen für ein persönliches Gespräch in Ihrer Einrichtung oder einen Vortrag über die AZAV zur Verfügung.

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Tel.: 0561 - 208 650 00
info@certeuropa.de

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