Energiemanagement DIN EN ISO 16001/ 50001 - Ihre Vorteile

Grundsätzlich fördert die Einführung eines Energiemanagementsystems (EnMS) die Systematisierung von energiesparenden Verhaltensweisen. Daraus resultierend kommt es langfristig zu messbaren Energieeinsparungen und dementsprechenden Vorteilen sowohl für die Kostenstruktur als auch für die Effizienz von Prozessen, und damit letztendlich auf Makroebene zur Verbesserung der Umweltsituation.

Es gibt eine Reihe guter Gründe für die Einführung eines EnMS – die Wesentlichen sind:

1. Kosten reduzieren

Steigende Energiekosten reduzieren den Gewinn – in fast allen Betrieben finden sich Einsparpotenziale bei der Energienutzung. Durch die Einführung eines EnMS können Sie bis zu 10 % Ihrer Energiekosten in den ersten Jahren nach der Implementierung sparen, indem Schwachstellen im eigenen Energieverbrauch systematisch aufgespürt und mit einfachen Mitteln beseitigt werden. Auch die Investition in energieeffiziente Technologien lohnt sich. So führen Investitionen in Druckluft- und Pumpensysteme sowie Luft-, Kälte- und Fördertechnik bei einer durchschnittlichen Amortisationszeit von weniger als zwei Jahren zu einer Senkung des Stromverbrauchs um 5 – 50 %.

2. Umwelt schützen

Bereits heute ist der Klimawandel eine der Hauptursachen von Naturkatastrophen, wie beispielsweise Hochwasser und Trockenperioden. Und bereits heute sind die Folgen für Mensch und Umwelt beträchtlich. Die Folgen eines weiteren unkontrollierten Temperaturanstiegs sind allerdings noch viel erheblicher: Überflutung von Küstenregionen und tief gelegenen Inselstaaten, die Ausbreitung von Wüstenregionen, das Abschmelzen von Gletschern etc. Während sich der Klimawandel weltweit vollzieht, muss der Schutz des Klimas vor Ort geschehen. Nur wenn jeder einzelne Haushalt und jedes einzelne Unternehmen mitwirkt, kann es gelingen, die inakzeptablen Risiken des Klimawandels zu vermeiden. Ein effizientes Energiemanagement ist dabei ein wichtiger Baustein, denn es kann maßgeblich zu einer Verringerung von Treibhausgasemissionen beitragen.

3. Nachhaltig wirtschaften

Ressourceneffizienz auf allen Gebieten und insbesondere beim Thema Energie ist das brennende Thema unserer Zeit. Der Vorrat an fossilen Energieträgern ist endlich. Wer weiterhin auf diese baut, verpasst den Anschluss an die Zukunft. Ein effizientes Energiemanagement, neue Energiekonzepte und innovative Energietechnologien sind der Schlüssel, um auch in den nächsten Jahren und Jahrzehnten erfolgreich am Markt zu operieren.

4. Außendarstellung verbessern

Mit einer Zertifizierung nach DIN EN 16001:2009 stellen Sie nach außen glaubwürdig dar, dass Ihr Unternehmen energetisch sinnvoll wirtschaftet und somit die Umwelt schützt. Tendenziell werden ökologische Anforderungen bei öffentlichen Ausschreibungen in Europa vermehrt einbezogen – dies beinhaltet u. a. klimafreundliche Beschaffung. Sowohl aus Sicht des Beschaffers als auch des Zulieferers unterstützt ein EnMS die Erfassung von CO2-Emissionen.

5. Gesetzliche Erleichterungen nutzen

Seit Januar 2009 können energieintensive Unternehmen über das EEG von einer kostensenkenden Ausgleichsregelung profitieren, wenn sie ein EnMS eingeführt haben. Hierbei bietet der Gesetzgeber den Unternehmen drei verschiedene Wege zur Zertifizierung an: Entweder ein funktionsfähiges und zertifiziertes UMS nach ISO 14001 oder nach EMAS oder als dritten Weg einen anderen Nachweis, bei dem eine nachvollziehbare und ordnungsgemäße Erfassung der zu erhebenden Daten, eine fachkompetente Datenerfassung sowie die Vornahme der Bewertung der Einsparpotentiale nach ökologischen und wirtschaftlichen Kriterien zertifiziert werden müssen. Mit der am 1. Juli 2009 veröffentlichten Norm DIN EN 16001 existiert jetzt eine eigene Zertifizierung für ein solches EnMS.

6. Klimapolitisch vorausschauen

Nach dem Integrierten Energie- und Klimapaket (IEKP) soll bis spätestens 2013 eine Selbstverpflichtung der deutschen Wirtschaft mit der Bundesregierung geschlossen werden, die EnMS als Voraussetzung für Energie- und Stromsteuerermäßigungen festlegt. Der entsprechende Kabinettbericht sieht ein vierstufiges Einführungsmodell vor:

  • Ab 2008: Förderung der Einführung von EnMS
  • Ab 2011: Energiedatenaufnahme und -systematisierung; Schaffung von Energiemanagementstrukturen
  • Ab 2012: Einführung von Managementprozessen zur kontinuierlichen Verbesserung
  • Ab 2013: Fortschreibung des EnMS
  • 

Quelle: Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit „DIN EN 16001: Energiemanagementsysteme in der Praxis - Ein Leitfaden für Unternehmen und Organisationen“

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